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21. Oktober 2017

Jesus sprach zu der kranken Frau: Meine Tochter, dein ­Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden. Lukas 8,48

Im Zentrum steht die Heilung einer Frau, die sehr lange krank war. Sie litt an ständigen Blutungen, die ihr ganzes Leben beeinträchtigten, und niemand konnte ihr helfen. Ich stelle mir vor, dass diese Krankheit sie sehr geschwächt hat und sie mit letzter Kraft auf Jesus zu ging und ihn am Mantel berührte.
Die Frau bewegt sich auf Jesus zu und wird durch die Berührung geheilt. Jesus nimmt sie wahr. Der Glaube der Frau ist bestimmend, und ebenso bestimmend ist es, dass sie die Kraft hat, sich zu bewegen. Glaube, der heilt.

Manchmal frage ich mich, was es bedeutet, sich auf Jesus einzulassen, und woran es liegt, dass viele das ja mit ganzer Kraft versuchen, aber dennoch nicht geheilt werden. Jesus ist die lebendige Kraft, er ist mit uns unterwegs und präsent in unserem Leben. So ist und bleibt diese Geschichte eine Ermutigung, sich auf Jesus einzulassen. Die Frage, ob mein Glaube ausreicht oder ob ich «das Richtige» glaube, ist nicht entscheidend, und vor allem führt sie nicht weiter. Hilfreicher ist es wohl, sich immer wieder neu auf Jesus und das Leben einzulassen, verbunden zu sein im Suchen und im Finden der Glaubenskraft.

Schenke du uns den Glauben an das Leben und an die verändernde Kraft.

Von: Madeleine Strub-Jaccoud

 

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