Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen. Jakobus 5,7

Jakobus ist radikal (Verse 1–6). Die Diagnose: Wir sind von
allerlei Versuchungen geblendet, erliegen den weltlichen
Massstäben, haben Begierden, Prestigedenken, Gier, Habsucht.
Und die Reichen beuten die Armen aus! Was damals
galt, gilt heute mehr denn je auf dieser Welt. Konflikte in
Worten und Werken, Streit, Krieg, Elend, Tod, Verdammung.
Sind wir verloren?
Das Rezept dagegen: Dank der Neuausrichtung an Gott und
seinem Wort kann Heilung geschehen. Wir müssen aber
unser Leben grundsätzlich überdenken und zu einer gesunden
Lebensweise finden. Lippenbekenntnisse reichen
nicht mehr.
Die Therapie: Halte deine Zunge in Zaum und prahle nicht
herum. Sei nicht überheblich und werte andere nicht ab.
Praktiziere die tätige Nächstenliebe, beute niemanden aus,
unterstütze Arme und Einsame, suche die gute Gemeinschaft,
unterstütze andere mit guten Worten und ermahne
zum Durchhalten. Anstrengend, ich weiss!
Bleib mit Gott in Kontakt, flankiere deine Bemühungen
stets mit dem Gebet, es bleibt wichtig.
Sind wir verloren?

Von: Markus Bürki