HERR, wenn ich mitten in der Angst wandle,
so erquickst du mich. Psalm 138,7

Angst hat viele Ursachen. Bin ich besorgt, verwirrt, überfordert,
gelähmt, überwältigt, alarmiert …?
Diese Angst kann sich zeigen in Schüchternheit, Herzklopfen,
Trennungsängsten, Furcht vor Fremden, Furcht vor Tieren,
Furcht vor Neuem – Furcht vor Gott?
Wie erfahren wir in einer solchen Furchtsituation die Nähe
Gottes? Ich persönlich trage immer wieder Ängste mit mir
herum, und sie wandern häufig in den Magen, dann habe
ich so ein flaues Gefühl. Wie kann der HERR erquicken?
Vielleicht indem ich mich an ihn wende in einem kleinen
Stossgebet?
Es braucht oft gar nicht viel, ein Innehalten und Durchatmen
und häufig auch ein Relativieren. In welchen Fällen
ist es schlimm, wenn ich etwas einfach nicht schaffe in der
vorgegebenen Zeit? Priorisieren scheint da auch ein Heilswort
zu sein. Was ist wirklich wichtig im Leben und wofür
lohnt es sich, bei der Arbeit seine Fähigkeiten einzusetzen?
Beziehungen haben Vorrang! Lieber ein Hausbesuch mehr
als ein neues Konzept – lieber einen Menschen im Altersheim
besuchen anstelle eines Massenversands – lieber mit
den Kindern Zeit verbringen als teure Geschenke kaufen, die
dann im Müll landen. Und glauben, dass der HERR da ist …

Von: Markus Bürki