Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Epheser 2,17
Paulus (oder ein Schüler / eine Schülerin des Paulus?) schreibt
im Brief an die Epheser viel Zentrales zum christlichen
Glauben. Dieser eine Vers hier ist eigentlich erstaunlich.
Weil er nur versucht, ganz kurz und knapp zu erklären, was dieser
Jesus Christus eigentlich wollte: Frieden! Und zwar allen, die
nahe sind, und allen, die fern sind, und allen anderen auch.
Und dann kommt schon die nächste Frage auf uns zu: Okay,
Friede ist ja eine gute Sache, aber wie kommen wir da hin?
Wo ist dieser Friede? Und schon hat die Falle wieder zugeschnappt!
Ganz persönlich bin ich noch immer davon überzeugt,
dass dieser Friede, den Jesus verkündet und auch vorgelebt
hat, zu erfahren ist. Er ist es, wenn der Glaube und die
Religion nicht als Selbstzweck missbraucht werden, sondern
auf das grosse Ganze geschaut wird.
Evangelium lesen und dann Menschen quälen? Geht eigentlich
nicht! Evangelium lesen und dann Menschen in den Krieg schicken?
Geht gar nicht! Und so weiter und so fort.
Was tun? Vielleicht noch einmal das Evangelium aufschlagen
und lesen und wirken lassen, ich bin überzeugt, dass
nicht Blut und Rache dabei herauskommen. Viel Glück beim
Entdecken!
Von: Markus Bürki