Steh auf, Gott, richte die Erde, denn dein Eigentum sind die Nationen alle. Psalm 82,8

Wie viele Menschen handeln so, als wären sie die letzte Ins-tanz, als wären sie wie Gott? Wie viele Menschen bewundern ihre Idole, Influencer oder Politikerinnen. Sie werden auf ein Podest gestellt, beinahe vergöttert, und ihre Anweisungen werden befolgt. Ohne sie zu hinterfragen, folgt man diesen fremden Göttern.

Im Reichtum, egal ob Zeit, Geld, Gesundheit, vergessen viele, dass es neben Gier und Macht und dem richtigen Zeitpunkt auch noch die göttliche Komponente braucht. Nicht ich habe alles erschaffen, sondern Gott hat mir geholfen und mir Begabungen, Eigenschaften oder das Glück geschenkt. Nicht ich bin meines eigenen Glückes Schmied, sondern Gott hilft mir. Gott schuf die ganze Welt, und wir Menschen dürfen in dieser Schöpfung wirken. Gott ist der höchste und einzige Gott. Alle anderen «Götter» werden von Gott gerichtet und daran bemessen, ob sie für Gerechtigkeit gesorgt haben. Göttliche Gerechtigkeit bedeutet, sich für sozial Schwache und Rechtlose einzusetzen. Das kann jeder Mensch im Kleinen bewirken. In unserem Wirkungskreis sollen wir aktiv werden. Gott wirkt überall und schenkt uns immer wieder die Einsicht, dass wir nicht die absolute Kontrolle und Macht über die Welt haben. Wir sind nicht die Götter der Welt, sondern Gottes Geschöpfe, mit dem Auftrag, Gottes Eigentum zu verwalten. In dieser Verantwortung leben wir. Gott, steh auf und richte dein Eigentum.

Von: Simon Sigrist-Hellingman