Obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur einen
Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. 1. Korinther 8,5–6

In der Tat gibt es viele Herren,
die sich auf Erden aufführen,
als hätten sie die Macht,
nach reiner Willkür
zu schalten und zu walten.


So gesehen ist der Korinthervers
ein «Abwehrmittel»
gegen diese Machtprotze.


Vielleicht müsste man es einfach
etwas schlichter sagen:
«Hört, ihr Mächtigen, wir fallen nicht
auf euch herein, so pompös ihr euch
auch aufführen mögt!
Wir vertrauen auf die radikale Liebe,
die der Wanderprediger
aus Nazaret vorgelebt hat
und die in uns allen schlummert.»
Hin und wieder blitzt sie auf
wie ein Sonnenstrahl –
welch ein Glück!

Von: Heidi Berner