Bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge
und Armen! Sacharja 7,10

Es geht auch heute beim Bibelwort weiter mit den Fremdlingen. Bedrückt sie nicht mit noch mehr Auflagen, Forderungen, Formularen, Anpassungswünschen etc., gebt ihnen einfach, was sie zum Überleben brauchen – nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich die Geschichten lese, wie Geflüchtete auf offener See hin und her geschoben werden, bis sie untergehen, oder wie Europa sein Grenzregime immer weiter verschärft, dann sehe ich nichts von «gebt ihnen das, was sie zum Überleben brauchen» – vielmehr sehe ich ein «nehmt ihnen noch das Letzte, sonst kommen die immer wieder!»
Ja, unsere Welt ist verdammt ungerecht, einige wenige besitzen Milliarden und andere keinen Dollar pro Tag. Es ist zum Heulen. Und dann sind da noch jene, die andere Länder «übernehmen» wollen … Für mich ist diese Welt erst im Göttlichen angekommen, wenn alle frei sind, wenn Liebe strömt und wenn die Hoffnung wächst.
Ja, ein frommer Wunsch, mögen Sie sagen, aber ich brauche diese drei Visionen, um die Liebe zum Leben nicht zu verlieren. In jedem Menschen kann uns Jesus begegnen! Nehmen Sie diese Aussage einmal mit, wenn Sie abends unterwegs sind und Sie am Bahnhof von einem «Fremdling» angesprochen werden. Möge Gott Sie führen und leiten!

Von: Markus Bürki