Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 2. Korinther 9,7

Der fröhlichste Geber ist Gott selbst. Was hat er nicht schon
alles geschenkt? Neugier und verrückte Einfälle, gelegentlich
Geduld und Gelassenheit, sicher Sinn und Segen, Humor
und Heiterkeit gratis obendrein. Gott verlangt nichts von
uns, was er nicht vorher in die Welt gesetzt hätte.
Geld allerdings ist eine Erfindung der Menschen. Spenden
muss nicht zwingend sein – die Möglichkeiten zu geben sind
trotzdem unendlich:
Schon früh am Morgen kann man beim Warten auf das
Postauto Fremde anlächeln … und tagsüber weiter lächeln.
Ein ausgeliehenes Buch nicht zurückverlangen, sondern
innerlich froh sein, dass beim nächsten Umzug eine Kiste
etwas leichter ist. Am besten oft und viele Bücher verleihen.
Den Nachbarn etwas Eingekochtes ins Milchkästli stellen.
Dafür etwas mehr Konfitüre produzieren, als man selbst vertilgen
könnte bis zur nächsten Ernte.
Positive Kommentare in den sozialen Medien hinterlassen.
Am besten dort, wo am meisten geschimpft und gehasst
wird. Vorher jedoch nicht zu lange scrollen – man findet
leider schnell eine schlimme Stelle.
Den Kindern viel Zeit schenken und mit ihnen Vierklee –
vierblättrige Kleeblätter – suchen gehen. Dabei keine Zeit verlieren,
sondern gewinnen, denn geteilte Zeit ist doppelte Zeit.
Bitte ergänzen Sie die Liste in Ihrem Notizbüchlein oder
dort, wo Ihr digitales Gedächtnis alles Gute speichert.

Von: Dörte Gebhard