Schlagwort: Dörte Gebhard

2. Juni

Boas sprach zu Rut: Du bist gekommen zu dem HERRN,
dass du unter seinen Flügeln Zuflucht hättest. Rut 2,12

Noomi rechnet nicht mit Begeisterung, als sie mit ihrer ausländischen
Schwiegertochter nach Bethlehem zurückkehrt.
Rut rechnet sicher mit ziemlich viel Ärger, als Boas sie beim
Ährenlesen auf dem Acker erwischt und anspricht. Moabiter
und Israeliten rechnen beiderseits nicht damit, dass die
einen den anderen etwas gönnen könnten – sie hatten das
Heu nie auf derselben Bühne!
Boas rechnet nicht mit einer Fremden unter seinen Erntearbeitern.
Niemand rechnet mit dem, was den Beteiligten in dieser
Geschichte passiert.
Ich rechne in meinem Alltag nur selten mit dem Schlimmsten,
aber ich habe Fantasie und Realitätssinn, um mir auszumalen,
was alles dazwischenkommen kann, wenn zwei
Frauen allein unterwegs sind, wenn Menschen ohne jede
Reserve von vorn anfangen müssen.
Rechnen Sie gewöhnlich mit Chancen oder mit Risiken?
Rechnen Sie überhaupt? Oder hoffen und vertrauen Sie?
Gott rechnet nicht. Gott schenkt Boas Vertrauen. So wird
Boas’ Herz weit, und er ist freundlich, grosszügig und zuvorkommend.
Er lädt Rut gleich zum Essen ein, noch ehe sie
betteln oder sich schämen muss, und weiss, dass ihm nichts
fehlen wird, wenn er von seinem Überfluss etwas abgibt.
Man muss mit allem rechnen, sogar mit dem Guten!

Von: Dörte Gebhard

1. Juni

Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. Johannes 1,14

Über das «Fleisch» wurde von Theologen mehr gesagt, als
an einer Metzgete je aufgetischt wurde. Mich interessiert,
wo Gottes Wort «wohnt», wörtlich bei Johannes: «zeltet».
Gottes Wort «zeltet» im Johannesevangelium von Anfang
an und in vielen Geschichten im Alten und im Neuen Testament,
die von Mitcampern erzählt und aufgeschrieben
wurden. Auch die Armen und die Reichen, die zuerst im Stall
eintreffen, kommen direkt von ihren Zeltplätzen: vom Acker
bei Bethlehem und aus dem fernen Morgenland. «Zeltete»
Jesus Christus? Er lebte ohne feste Bleibe, zog von hier nach
da. Von einem Zelt aus Stoff und Stangen ist aber nie die
Rede. Nachts schlief er wohl oft unter dem Sternenzelt. Sie
waren dreizehn Männer und reisten minimalistisch, aber oft
fehlte ihnen sogar das Nötigste. Sie gingen barfuss, aber nicht
allein. Wenn der Hunger gross war, lud sich Jesus mit allen
bei fremden Leuten zum Essen ein (Lukas 19,5).
Voller Wahrheit ist, dass Gott keine feste Adresse hat. Viele
suchen nach ihm und gehen dafür weit. Zum Beispiel Friedrich
Nietzsche oder Evelyne Baumberger vom RefLab, dem
digitalen Lagerfeuer der Zürcher Landeskirche.
Verlässt man das Haus und lässt die Seele «zelten», kommt
die volle Gnade zum Vorschein: Wir alle leben noch auf
Erden, aber schon unter Gottes Himmelszelt.

Von: Dörte Gebhard

2. April

Jesus nahm den Kelch und dankte, gab ihnen
den und sprach: Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. Matthäus 26,27–28

Um die Abendmahlsworte hat es nicht nur theologische Auseinandersetzungen gegeben, sondern totale Zwietracht. Die Ökumene leidet an der selbstgemachten Unmöglichkeit eines gemeinsamen Abendmahls. Die Eucharistiefeiern in der Versöhnungskirche in Taizé sind die Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
Dabei hatte Jesus einen Plan, schlicht und ergreifend:
Alle seine Jünger trinken aus einem Kelch.
Alle Nachfolgerinnen machen es weiter so.
Alle, auch Petrus, der nicht hielt, was er versprach.
Alle, auch Judas, der aus Enttäuschung zu weit ging.
Alle, die im selben Boot sitzen, aber nur schon wegen schlechten Wetters kleingläubig werden (Matthäus 8,26).
Alle, also auch jene, die sich theologisch noch lange nicht einig sind, denen Differenzen noch zu wichtig sind.
Alle, auch gegenwärtige Petrusse, die gross reden und hernach viel Liebe brauchen (Johannes 21,15–17).
Alle, auch gegenwärtige Judasse, die versagen für Geld, die Schuld auf sich laden und Vergebung nötig haben.
Mancherorts gehen einfach alle hin, ohne erst offiziell zu fragen; quasi subversiv, aber ganz in Jesu Sinn.
Wie wäre es heute Abend, morgen Nachmittag und überübermorgen früh?

Von: Dörte Gebhard

1. April

Ich will dir danken in grosser Gemeinde;
unter vielem Volk will ich dich rühmen. Psalm 35,18

«KIRCHE ÜBERFÜLLT» steht auf dem riesigen Schild. Schon in der Strassenbahn war es wie in einer Sardinenbüchse. Jetzt sind sie aus der Nähe zu sehen: die Massen auf dem Vorplatz. Das Schild lehnte am Eingangsportal, jetzt wird es hochgehalten, damit man es von weitem lesen kann. Ein junger Mann redet freundlich, aber sehr bestimmt mit denen, die unbedingt noch hineinwollen. Natürlich wären sie bereit, zu stehen oder am Boden zu sitzen. Das sagen sie immer wieder, aber es nützt ihnen nichts. Wir sind in Westeuropa. Da gibt es Vorschriften. Die Fluchtwege werden frei gehalten. Ein paar Leute geben nicht so leicht auf: Sie sind schliesslich zwei Stunden angestanden! Bei der Hitze! Sie haben sich so lange darauf gefreut!
An deutschen Kirchentagen gibt es diese wundervollen Schilder und diese emotionalen Augenblicke draussen vor der Tür. Ich muss dann enttäuscht nach einer anderen Bibelarbeit Ausschau halten, aber zugleich weiss ich nicht, wohin vor lauter Glück! Weil die Gemeinde so gross ist! In dieser Kirche sind Hunderte Sitzplätze – und sie sind alle besetzt! Da wird Gott gerühmt mit viel Volk! Alle zwei Jahre kommt das vor. Immerhin. Wer in grösserer Gemeinde danken will, geht am besten selbst öfter hin und nimmt jemanden mit. Vielleicht weiss jemand noch nicht oder nicht mehr, wie gut es in der Kirche ist.

Von: Dörte Gebhard

2. Februar

Werft euer Vertrauen nicht weg, welches
eine grosse Belohnung hat.
Hebräer 10,35

Heute ist alles besser. Längst noch nicht perfekt, aber der früheren Wegwerfgesellschaft werden doch inzwischen die Konsequenzen einer enthemmten Verschwendung klarer.
Heute ist alles besser, aber noch nicht gut. Denn in einer noch viel grösseren, geistlichen Wegwerfgesellschaft lebten Menschen schon vor der Industrialisierung, schon zu biblischen Zeiten.
Der Abfall stinkt zum Himmel – Vertrauen wird mit Schwung weggeworfen und meist die Hoffnung gleich dazu, wenn man gerade dabei ist.
Da werden in Parlamenten aus kurzfristigem Kalkül Misstrauensanträge gestellt, mit medialem Getöse und politisch verheerenden Spätfolgen.
Da wachsen Kinder auf, die zuerst lernen, dass Vertrauen fehl am Platz ist. Sie kapieren bald, wie man andere austrickst oder übers Ohr haut, wenn das den grössten Teil ihrer eigenen Lebenserfahrung ausmacht.
Da komme ich mir blöd vor, wenn mir die nächste Lügengeschichte, abenteuerlicher als die letzte, aufgetischt wird.
Vertrauen muss nach Enttäuschungen aufwändig recycelt werden, damit es «wiederverwertet» werden kann, es muss gründlich gereinigt werden von Wut, Bitterkeit und Resignation – mit Geduld und Versöhnungsbereitschaft.
Euer Mülleimer wird nicht mehr voll? Werft eure Sorgen weg!

Von: Dörte Gebhard

1. Februar

Eure Liebe ist wie der Tau, der frühmorgens vergeht! Hosea 6,4

Freundlich meinst du das nicht, Hosea! Aber heute bürste ich einmal gegen deinen strengen Strich. Menschliche Liebe ist vergänglich, weil wir endliche Geschöpfe sind. Wir schaffen nicht das grosse Ganze. Das Halbe ist bei uns schon viel. Das halb Gelungene ist sogar genug, schreibt Fulbert Steffensky, der sich mit der Liebe auskennt.
Hosea, ich kann dir folgen: Du denkst dir, menschliche Liebe sei zu schnell vorüber, löse sich einfach in Luft auf wie der kühle Tau, wenn die Sonne aufgeht.
Aber genau auf diesen flüchtigen Tau kommt es an. Von Mai bis Oktober, wenn in der Levante kein Regen fällt, ist er die verlässliche Flüssigkeitszufuhr für alle angebauten Pflanzen. Vom Morgentau werden Melonen saftig und das Gemüse reif, schreibt Peter Riede, der sich mit der Botanik auskennt.
Stell dir einmal vor, Hosea, wie viele Menschen auf Erden leben, die aus einer Liebe gezeugt wurden, die sofort wieder vorüber war. Du hast recht! Von der grossen Liebe sollte mehr und längerfristiger etwas zu sehen sein. Aber auch die flüchtige Liebe kann sich immerhin in einen Menschen verwandeln, der hoffentlich geliebt wird und selbst lieben kann.
Die Liebe wirkt, auch wenn sie nur ganz kurz deutlich zu sehen ist, wenn Luftballons in den Himmel entschwinden, wenn zu grosse Torten zu zweit angeschnitten werden.
Das schreibe ich nicht, weil ich mich auskenne mit Gottes Liebe, sondern weil ich ihr vertraue.

Freundlich meinst du das nicht, Hosea! Aber heute bürste ich einmal gegen deinen strengen Strich. Menschliche Liebe ist vergänglich, weil wir endliche Geschöpfe sind. Wir schaffen nicht das grosse Ganze. Das Halbe ist bei uns schon viel. Das halb Gelungene ist sogar genug, schreibt Fulbert Steffensky, der sich mit der Liebe auskennt.
Hosea, ich kann dir folgen: Du denkst dir, menschliche Liebe sei zu schnell vorüber, löse sich einfach in Luft auf wie der kühle Tau, wenn die Sonne aufgeht.
Aber genau auf diesen flüchtigen Tau kommt es an. Von Mai bis Oktober, wenn in der Levante kein Regen fällt, ist er die verlässliche Flüssigkeitszufuhr für alle angebauten Pflanzen. Vom Morgentau werden Melonen saftig und das Gemüse reif, schreibt Peter Riede, der sich mit der Botanik auskennt.
Stell dir einmal vor, Hosea, wie viele Menschen auf Erden leben, die aus einer Liebe gezeugt wurden, die sofort wieder vorüber war. Du hast recht! Von der grossen Liebe sollte mehr und längerfristiger etwas zu sehen sein. Aber auch die flüchtige Liebe kann sich immerhin in einen Menschen verwandeln, der hoffentlich geliebt wird und selbst lieben kann.
Die Liebe wirkt, auch wenn sie nur ganz kurz deutlich zu sehen ist, wenn Luftballons in den Himmel entschwinden, wenn zu grosse Torten zu zweit angeschnitten werden.
Das schreibe ich nicht, weil ich mich auskenne mit Gottes Liebe, sondern weil ich ihr vertraue.

Von: Dörte Gebhard

2. Dezember

Bekehre du mich, so will ich mich bekehren;
denn du, HERR, bist mein Gott! Jeremia 31,18

Wenn es ein Spital für verletzte und misshandelte Wörter
gäbe – die «Bekehrung» würde dort eingeliefert. Wahrscheinlich
läge sie im Zweierzimmer, zusammen mit der
«Mission». Wie oft wurde «Bekehrung» nach dem Gutdünken
von selbsternannten Gurus für zwielichtige Zwecke
missbraucht, wie oft wurde sie, umstellt von dunklen
Drohungen, nackt in die Welt hinausgeschickt. Die «Bekehrung
» leidet an «Missverständnitis», ausserdem ist sie krank
wegen des Grössenwahns und der Besserwisserei derer, die
sie sehr oft in den Mund nehmen oder in die Tasten hauen.
Jeremia, der Prophet und Kenner menschlicher Herzen,
beginnt mit wenigen Worten die notwendige Reha für das
grosse, aber oft geplagte Wort «Bekehrung». Es ist die Bitte
eines Menschen an Gott, aus menschlich auswegloser Situation
befreit zu werden. Es ist das Vertrauen darauf, dass Gott
einen Neuanfang ermöglichen kann, wo er nach menschlichen
Massstäben unmöglich scheint.
Die «Bekehrung» kann wieder Menschenherzen bewegen,
wenn der Leistungsdruck und das Appellieren an die
menschliche Entscheidung operativ und rückstandslos entfernt
sind. Sie kann wieder zu Kräften kommen, wenn heilsam
zwischen Gottes Zuwendung und narzisstischem Influencertum
unterschieden wird. Sie wird dann wieder um die
Welt reisen, mit ihrer Gefährtin seit alter Zeit, der Hoffnung.

Von: Dörte Gebhard

1. Dezember

Simeon sprach: Herr, nun lässt du deinen Diener
in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine
Augen haben deinen Heiland gesehen, das Heil,
das du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht
zur Erleuchtung der Heiden und zum Preis deines
Volkes Israel. Lukas 2, 29–32

Simeon hatte zuvor auf diesen Trost Israels gewartet, so
sehr und so lange, dass es ausdrücklich überliefert wird. Er
muss ein echter Meister des Wartens gewesen sein, hat es
wohl früh gelernt und lange geübt. Aber ist das ein Leben,
wenn man nur wartet? Timo Reuter, Journalist und Autor,
ist ein später Nachfahre von Simeon und antwortet darauf
mit einem entschiedenen Ja. Nach eigenem Bekunden
wartet er gern, zum Beispiel auf Reisen, und findet, Warten
sei sogar eine Kunst, die wir heutzutage nur verlernt
haben. Er schreibt: «Dem Warten wohnt ein wenig beachtetes,
aber grosses Potenzial inne. Es ist eine vielfältige und
stille Kraft, die Übergänge schafft. Es verbindet uns mit dem
Leben – und als Schmiermittel sozialer Beziehungen auch
mit anderen Menschen.» Er beschreibt das Glück, das sich
in ungeplanten Zeitnischen einnistet, und die unfassbaren
Möglichkeiten, die aus Zwischenzeiten folgen. Simeon spürt
nun, dass seine Lebenszeit zugleich mit dem Warten zu Ende
geht. Aber alles hat sich für ihn erfüllt: Sein Warten war nicht
vergeblich. Seine Erwartungen wurden sogar übertroffen.
Vor allem aber hat er hoffnungsvoll gelebt. Was will man
also mehr? Wartezeiten!

Von: Dörte Gebhard

18. November

Wo keine Hoffnung war, hat Abraham auf Hoffnung
hin geglaubt, auf dass er der Vater vieler Völker werde.
Römer 4,18

Wenn es um bleibenden Ruhm und weltweite Bekanntheit
geht, ist Erzvater Abraham seit Jahrtausenden eine gute
Adresse. Die Propheten im Alten Testament, Lukas und Paulus
im Neuen erinnern sich an ihn genau wie Mohammed
und wir: immer noch und immer wieder. Dabei leben wir
schätzungsweise im 41. Jahrhundert nach Abraham. Er ist
unvergessen.
Auch wenn nicht jeder so nachhaltig berühmt werden
kann, ist doch Abrahams Hoffnung auf Gott nachahmenswert.
Niemand muss dafür künftig als Beduinenfürst leben,
viel Vieh anschaffen oder gar auswandern.
Abraham wird berühmt bleiben wegen seines Gottvertrauens
gegen den Augenschein. Denn er lebte in beständiger
Gefahr, nicht nur durch einen autokratischen Willkürherrscher.
Ein grosses Lebensrisiko war nur schon seine lange
Kinderlosigkeit und dann seine winzige Familie. Weder eine
vertraute Heimat noch gesicherte materielle Verhältnisse
boten Grund für irgendwelche bescheidenen Hoffnungen.
Als Gott Aufbruchstimmung verbreitete, zog er in die eine
Fremde und als Wirtschaftsflüchtling wegen einer Hungersnot
weiter nach Ägypten in die nächste Fremde.
Abraham hoffte weit über sein eigenes Leben hinaus. Er vertraute
Gott über alle Massen. Heute haben wir, anders als er,
allen Grund zur Hoffnung, denn wir sehen im Rückblick Gottes
Treue und wie berechtigt Abrahams Hoffnungen waren.

Von: Dörte Gebhard

2. Oktober

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so
wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.

Psalm 66,5

Fragt man eine KI, etwa ChatGPT, was Wunder eigentlich
sind, erfährt man vor allem, wie schwer es Wunder haben.
Wunder seien erstens sehr selten. Die Wunder selbst finden:
Wir sind viele, mehr als genug, aber wir werden leicht
übersehen, wir gehen unter vor Aufregung, in der alltäglichen
Hektik, vor lauter billigen Angeboten.
Wunder müssten zweitens unerklärlich sein. Aber die Leute,
die ein Wunder erleben, stecken dann sofort ihre ganze Energie
in mögliche Erklärungen, auch in die widersprüchlichsten,
unsinnigen, gänzlich absurden. Die Wunder wundern sich gar
nicht, dass dann keine Zeit mehr bleibt zum Staunen, zum
Freuen, für Ergriffenheit und Begeisterung.
Wunder hätten drittens immer etwas Übernatürliches. Die
Wunder selbst aber zählen die Naturgesetze zu ihresgleichen.
Wie sonst ist die wunderbare Ordnung zu denken,
die verlässlich und beständig Leben ermöglicht und erhält?
Wunder kämen viertens immer unerwartet. Wunder
jedoch stören sich nicht daran, wenn jemand nach ihnen
Ausschau hält, im Gegenteil! Vorfreude und Überraschung
vertragen sich bestens.
Fragt man nicht länger ChatGPT, sondern bei den Betenden
nach, erfährt man, was sich die Wunder wünschen: dass
einer sagt und singt: Kommt her und seht …, schaut hin und
wundert euch über Gottes Werke wie ein Menschenkind.

Von: Dörte Gebhard