So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes. Apostelgeschichte 9,31
Mit der Bekehrung des Saulus zum Paulus vor Damaskus kommt die erste Christenverfolgung in den mehrheitlich von Juden bewohnten Provinzen Palästinas an ihr Ende. Christliche Gemeinden in diesem Gebiet können nun in Frieden leben und Paulus kann mit der Verkündigung des Evangeliums unter den Völkern beginnen.
Frieden in Judäa, Samarien und Galiläa – wer heute die Namen dieser römischen Provinzen benutzt, denkt an das Land zwischen Jordan und Mittelmeer als von Israeli besiedeltes oder annektiertes Gebiet. Davon träumen die jüdischen Siedler – aber zum Frieden in der Region tragen sie so nicht bei.
Lasst uns trotzdem nicht aufhören, auf Frieden zu hoffen – überall und ganz besonders auch für Israel und Palästina. Und lasst uns Frieden schaffen ohne Waffen – aber mit der Furcht des Herrn und dem Beistand des Heiligen Geistes. Das gab den ersten Christinnen und Christen und ihren Gemeinden Kraft und Mut, Salz der Erde und Licht der Welt zu sein. Zuerst und zuletzt aber ist und bleibt der Frieden, den Gott gibt!
Von: Barbara und Martin Robra