Seine Herrschaft wird gross und des Friedens
kein Ende sein. Jesaja 9,6
Das Jesajabuch beschreibt einen rettenden Gott. Einen, der Gerechtigkeit liebt, aber auch einiges von seinem Volk einfordert. In grossen Visionen umschreibt das Buch, wie so eine Welt voller Gerechtigkeit aussehen könnte.
Schwerter werden zu Pflugscharen, und anstelle von Kriegsgräueln gibt es Nahrung für alle. Keine korrupte Oberschicht, und am Ende werden alle Völker zusammen in Frieden und Glück leben. Schön tönt es, oder?
Diese Vision bleibt leider so lange eine Vision, bis sich auch der Hinterste und die Letzte daranmachen, nicht nur an sich zu denken (und das eigene Portemonnaie!), sondern auch an die anderen Lebewesen auf diesem wunderbaren Planeten.
Egoismus, Selbstverwirklichung, Me-Time, alles okay, aber wann ist auch einmal genug? Gestern habe ich mit einem halben Auge eine Doku im TV geschaut zum Thema Sucht und zum Umgang mit Smartphones. Es scheint noch viel schlimmer, als ich es auf meiner aktuellen «Karte» vor mir liegen habe. Das «Gebiet» hat sich so schnell und rasant verändert, dass ich mir heute wirklich überlegen muss, meinen Kindern erst mit zwanzig ein eigenes Smartphone zu erlauben… Okay, mit achtzehn, dann sind sie ja mündig.
Es bleibt mir nichts anderes, als wachsam zu sein und mich immer wieder Gott hinzuwerfen mit der Bitte: «Herr, bitte hilf mir!»
Von: Markus Bürki