Von deiner Wahrheit und von deinem Heil rede ich, HERR. Ich verhehle deine Güte und Treue nicht vor der grossen Gemeinde. Psalm 40, 11

Der Kollege, der gestern in einem eindrücklichen Gottesdienst zum «gerechten Frieden» eindringlich und laut predigte, tat genau das: Er redete vor einer durchaus grossen Gemeinde von «Gottes Güte und Treue». Er benannte die gegenwärtigen geopolitischen Bedrohungen und stellte ihnen die «Zusagen des Ewigen» gegenüber. Sein eigenes Vertrauen in ihn sprach er klar aus. So überzeugend und so direkt, dass viele aus der Gemeinde mehrfach zustimmend mit dem Kopf nickten und dem Gesagten zustimmten. Offensichtlich waren sie dankbar, dass so zuversichtlich eine Zukunft des Friedens in Wort und Ton und Gestus geradezu «beschworen» wurde. Der Psalmsänger von heute, so scheint es, will von seiner Erfahrung vom «Ausbruch des Friedens» so reden, dass viele es hören – und dadurch auch darauf vertrauen, «dass du, Gott, mir dein Erbarmen nicht verschliessen wirst und deine Güte und Treue mich immer behüten werden». Gestern wurde uns das gesagt!
Das habe ich nötig von Zeit zu Zeit, jetzt besonders. Und wenn es mich berührt hat, dann kann ich es auch anderen weitersagen. Gott ist ein Gott des Friedens, im Kleinen wie im Grossen. Und Gott gibt Kräfte, an ihrem/seinem Kommen zu arbeiten. Weil sie/er das will. Für alle!

Von: Hans Strub